Das PKF Magazin ersetzt die ehemaligen PKF Nachrichten und ist Ihr Online-Magazin für aktuelle und praxisnahe Fachbeiträge rund um Steuern, Rechnungslegung & Finanzen sowie Recht.
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Ihr Top-Thema im Januar
Status quo der Regelungen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung
wir hoffen, dass Sie gut in das Jahr 2026 gekommen sind. Zwar liegt wegen des Klimawandels eine wesentliche Herausforderung weiterhin darin, die Erderwärmung zu begrenzen und insbesondere den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Es ist jedoch schon erstaunlich, wie die Strategieabteilungen von Unternehmen mit teurer Unterstützung von Management Consultants ähnlich über das Ziel hinausgeschossen sind wie die EU-Gremien mit ihrer Regelungswut zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Vor diesem Hintergrund ist die deutliche Reduzierung von Umfang und Berichtstiefe sowie adressierten Unternehmen zu begrüßen. Lesen Sie im Top-Thema dieser Ausgabe unter der Rubrik Rechnungslegung & Finanzen, worauf sich Unternehmen ab dem Jahr 2026 bezüglich der Nachhaltigkeitsberichterstattung einstellen müssen.
In der Rubrik Steuern werfen wir zunächst einen Blick auf die aktuelle Rechtsprechung des BFH, welche die Hoffnung nehmen dürfte, dass die Grundsteuerreform nicht verfassungsgemäß sein könnte. Der zweite Beitrag beschäftigt sich mit dem Problem, in welchem Umfang in einer Betriebsprüfung die E-Mails des geprüften Unternehmens angefordert werden dürfen. Ferner gehen wir der Frage nach, ob bei Umwandlungen Buchwertanträge stets explizit und gesondert mit einem Schreiben an das Finanzamt erfolgen müssen – oder ob auch ein indirekter Antrag ausreicht, der sich aus den eingereichten Unterlagen zweifelsfrei ergibt. Abschließend haben wir noch ein BFH-Urteil zu der Frage, ob die Verlustvorträge einer anwachsenden Gesellschaft auf die aufnehmende Gesellschaft übergehen, für Sie aufbereitet.
Ferner berichten wir über eine Änderung bei der Erstattung von Stromkosten an Arbeitnehmer für das Laden ihrer Firmenwagen. Dabei ist ab sofort zu beachten, dass – im Gegenlauf zu dem vielbeschworenen Bürokratieabbau – Pauschalen im klassischen Sinne nicht mehr möglich sind und stets die verbrauchte Menge nachzuweisen ist. In einem weiteren Beitrag sind die in 2026 anzuwendenden SV-Grenzwerte zusammengestellt.
Kurznachrichten zu der steuerlichen Geltendmachung von Unterhaltsaufwendungen und zur Anerkennung von Angehörigenverträgen runden unser Januar-Berichtsspektrum ab.
Mit den besten Wünschen für ein gesundes und erfolgreiches Jahr wünscht Ihnen eine informative Lektüre
Ihr PKF-Team