Mandanten-Information

Steuerliche Fragen

Newsticker (20.04.2020)

  • Erleichterungen bei versäumter Offenlegungsfrist für Jahresabschlüsse

    Das Bundesamt für Justiz hat erleichternde Maßnahmen für Unternehmen beschlossen, die ihre Jahresabschlüsse nicht fristgerecht beim Bundesanzeiger eingereicht haben.

    Zum einen wird allen Unternehmen, welche zwischen dem 06.02.2020 und dem 20.03.2020 eine durch Androhungsverfügung gesetzte sechswöchige Nachfrist erhalten haben, faktisch eine Fristverlängerung bis zum 12.06.2020 gewährt. Das zuvor angedrohte Ordnungsgeld wird bei Einhaltung dieser Frist nicht festgesetzt. Ein Antrag ist nicht notwendig.

    Zum anderen werden vorübergehend grundsätzlich keine neuen Vollstreckungsmaßnahmen aus dem EHUG-Ordnungsgeldverfahren eingeleitet. Bei bereits eingeleiteter Vollstreckung wird Stundung gewährt, wenn der Betroffene sachlich nachvollziehbar vortragen kann, dass er von der Corona-Krise betroffen ist. Dazu muss sich mit dem zuständigen Sachbearbeiter beim Bundesamt für Justiz in Verbindung gesetzt werden.

 

Newsticker (06.04.2020)

  • Sonderzahlungen jetzt steuerfrei
    Unternehmen können ihren Arbeitnehmer Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren. Erfasst werden Sonderzahlungen oder gewährte Sachleistungen, die die Beschäftigten zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 zusätzlich zum ohnehin vertraglich oder tarifvertraglich geschuldeten Arbeitslohn erhalten. Die steuerfreien Leistungen sind im Lohnkonto aufzuzeichnen. Andere Steuerbefreiungen und Bewertungserleichterungen bleiben hiervon unberührt. Die Beihilfen und Unterstützungen bleiben auch in der Sozialversicherung beitragsfrei.
    Dokument als PDF Download
  • Covid-19: Sonderregelungen für Grenzpendler*innen
    Der Ausbruch der Covid-19-Pandemie fordert derzeit alle heraus. Aufgabe der Bundesregierung ist es, mit Umsicht und Bedacht entschieden Maßnahmen zu ergreifen, um das Ausmaß der persönlichen Belastungen für alle Bürger*innen und Unternehmen möglichst gering zu halten und nicht zusätzliche Unsicherheit zu schüren. Der Empfehlung, möglichst zuhause zu bleiben, kommen viele Bürger*innen nach. Vor Herausforderungen stellt dies auch Grenzpendler*innen, die normalerweise täglich von ihrem Wohnsitz aus in einen anderen Staat zur Arbeit pendeln.
    Zum Artikel:  https://www.bundesfinanzministerium.de/nl/a1448988-2de4-48fc-9c2f-4ce9abce7327

 

Ihre Ansprechpartnerin

Antje Ahlert
Rechtsanwältin, Steuerberaterin, Partnerin

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